HSG Turbine Zittau – ATSV Freiberg  70:68  (29:39)

Mit einer erneut knappen Niederlage beenden die ATSV-Basketballer ihre Landesliga-Saison und schließen die Runde mit einer 6-8 Bilanz auf Platz 5 ab.
Dabei sah es am Rande des Freistaates lange nach einem Auswärtssieg und einer ausgeglichenen Bilanz aus, aber am Ende ging dem erneut stark dezimierten Kader etwas die Luft und insbesondere die offensiven Ideen aus, so dass die Gastgeber einen glücklichen Heimsieg feiern konnten.
Im ersten Viertel begann man stark und legte gleich einen deutlichen Abstand zwischen sich und die Gastgeber (12:26 nach 10 Minuten), danach stellten die Gastgeber ihre Verteidigung um und fortan taten sich die Miners schwer gegen die weit obenstehende Zonenverteidigung. Mehrmals kamen die Gastgeber bis auf Schlagdistanz heran und mehrfach konnte der ATSV wieder zweistellig davonziehen.
„Leider haben wir den Sack nie endgültig zumachen können,“ analysierte Interimscoach Tim Aubel nach dem Spiel. „Im Schlussviertel starten die Gastgeber dann bei 40:53 gleich mit einem 9:0-Lauf und dann ging uns etwas die Luft aus und uns fehlte eindeutig noch ein weiterer Schütze von außen, damit wir unter dem Korb mehr Freiräume haben.“
Zudem vergab der ATSV vier Freiwürfe in den letzten drei Minuten, hatte drei Sekunden vor Schluss nochmal die Chance zum Ausgleich, vergab aber den letzten Wurf.
An der Tabellensituation ändert sich mit der knappen Niederlage nichts, der ATSV verbleibt auf Rang 5 und kann ab sofort für die neue Landesliga-Saison planen.
In welcher Gruppe man antritt, wird dabei erst noch vom Verband nach Feststehen aller Auf-/Absteiger entschieden, wenn die zwei Gruppen nach regionalen Gesichtspunkten neu eingeteilt werden.

„Insgesamt war es eine sehr durchwachsene Saison,“ zog Tim Aubel ein kurzes erstes Fazit. „Im zunehmenden Saisonverlauf hatten wir aufgrund diverser Ausfälle enorme personelle Probleme in Training und Spiel, was sich darin widerspiegelt, dass 5 unserer 8 Niederlagen mit weniger als zehn Punkten Differenz waren. Wenn wir das abstellen, dann können wir kommende Saison auch sicher wieder auf die vordere Tabellenhälfte schauen.“

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