USV TU Dresden – ATSV Freiberg 69:75  (42:37)

Die ATSV-Basketballer haben allen schlechten Vorzeichen getrotzt und ihren ersten Sieg der Landesliga-Rückrunde eingefahren.
Gegen den Tabellenletzten aus der Landeshauptstadt musste Coach Fabian Göhler insgesamt sechs Ausfälle aus dem Stammkader verkraften.
Die verbliebenen vier Stammkräfte wurden ergänzt um drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und zeigten dabei eine starke kämpferische Leistung.
Die Gastgeber, welche viele äußerst knappe Niederlagen in der bisherigen Saison quittieren mussten, waren dabei stärker einzuschätzen als ihr Tabellenplatz aussagt.

Und sie begannen auch äußerst druckvoll, rannten im ersten Viertel den schmalen Freiberger Kader in Grund und Boden und führten nach den ersten zehn Minuten bereits mit zehn Punkten (21:11).
Der ATSV reagierte, verteidigte nun den Fast-Break besser und zog vorne durch energischen Zug zum Korb viele Fouls der Gastgeber, was in einer erhöhten Aufenthaltszeit an der Freiwurflinie resultierte (insgesamt 33 Freiwürfe).
Trotzdem hielten die Gastgeber ihre zweistellige Führung bis zum 39:29, bevor die Miners in den letzten 120 Sekunden vor der Pause den Abstand halbieren konnten.
Auch im dritten Viertel lagen die Gastgeber konsequent in Führung und beim 59:48 zwei Minuten vor dem Viertelende war die zweistellige Führung wieder hergestellt.
Trotzdem steckten die Miners nicht auf und starteten bis zur Viertelpause noch einen 0:8-Lauf, wobei sie noch fünf Punkte an der Linie liegen ließen.
Mit 59:56 ging es in die finalen zehn Minuten, der ATSV-Motor lief schon halb im Reserve-Modus, aber das Team wollte diesen Sieg nun unbedingt, vier Punkte der Gastgeber wurden mit sieben eigenen Punkten in Folge beantwortet und beim 67:67 drei Minuten vor dem Ende war wieder alles auf Null gestellt.
In den finalen 180 Sekunden zeigte der ATSV dann keine Nerven von der Freiwurflinie (6/6), verteidigte mit vollem Einsatz den eigenen Korb und konnte so am Ende hochzufrieden mit dem Auswärtssieg nach Hause fahren.
„Als es drauf ankam, haben wir unsere Freiwürfe getroffen. Das war letztendlich mit spielentscheidend, nachdem wir vorher dort einiges liegengelassen haben (21/33 insgesamt).“ war Coach Fabian Göhler mit dem Nervenkostüm des Teams zufrieden. „Unsere Ausgangslage war nicht gut, aber wir haben dreimal einen zweistelligen Rückstand in einer Auswärtshalle wettgemacht und am Ende uns selbst belohnt.“
Mit dem Sieg klettert der ATSV  wieder einen Platz in der Tabelle auf Rang 5 und will nun in zwei Wochen im Derby gegen Dittersbach auch den ersten Heimsieg der Rückrunde folgen lassen.

 

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