ATSV Freiberg – HSG Turbine Zittau   78:77 n.V.  (26:31/64:64)

Trotz einer miserablen Teamleistung bleiben die ATSV-Basketballer in 2018 in der Landesliga Herren weiter ungeschlagen.
Gegen den Tabellenletzten HSG Turbine Zittau musste dafür aber eine Verlängerung herhalten, um eine echte Blamage abzuwenden.
Die nur zu fünft angereisten Gäste spielten den Großteil der Partie sehr clever, verschleppten das Tempo und lagen daher 35 Minuten der Partie in Führung.
Die Miners spielten pomadig, machten zu wenig Druck in der Defense und waren offensiv gegen die enge Zonenverteidigung äußerst einfallslos.
Beim 45:54 fünf Minuten vor dem Ende sah alles nach einer Heimniederlage aus, aber ein 14:0-Lauf der Gastgeber innerhalb von 180 Sekunden drehte die Partie zunächst.
„Hier hat man gesehen, was möglich gewesen wäre, wenn wir so über 40 Minuten gespielt hätten,“ war Coach Fabian Göhler nach Spielende frustriert über die gesamte Teamleistung.
Trotz dieser Führung, die bis in die Schlussminute anhielt (63:58), war aber weiterhin große Unsicherheit im gesamten Miners-Spiel. Drei Ballverluste in der Schlussminute brachten die Gäste wieder in Führung und nur ein Freiwurf von Schröter rettete gerade noch die Verlängerung.
Auch diese Verlängerung begann äußerst schlecht für den ATSV. Sechs Punkte der Gäste zu Beginn sorgten für große Unruhe (64:70), im Anschluss konterten die Miners mit einem 10:0 Lauf (74:64). Auch diese Führung konnte man nicht über die Zeit retten, beim 74:77 sah alles nach einer blamablen Heimniederlage aus, bevor Routinier Röhner mit 4 Punkten in der Schlussminute (17 insgesamt), die Partie für den ATSV rettete.
„Heute hat man gesehen, was passiert, wenn man nicht von Beginn an die Intensität auf das Parkett bringt.“ legte Coach Fabian Göhler den Finger in die Wunde.
„Da darf auch das Fehlen der Center Heine und Burkert keine Entschuldigung sein.“

Statistik

Nun hat man zwei Wochen Pause, bevor man zu Gast beim Tabellennachbarn BC Dresden ist und mit einem Sieg die Bilanz in der Tabelle ausgleichen kann.

Die U14 untermauerte ihre Titelansprüche in der Bezirksliga und gewann nach durchwachsener Partie gegen den BV Lichtenstein mit 57:42 (30:26).
Die Damen konnte nur im Schlussviertel ihre Energie auf das Feld bringen und verloren nach schwacher Leistung mit 37:63 (16:33) gegen den BBV Leipzig.

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