Am Sonntag Mittag, den 15.10.17, fand für unsere zweite Herrenmanschaft des ATSV das Heimspiel gegen die zweite Herren der Limbacher Füchse (LF2) statt, welche sich laut ihrer Website mit dem Wechsel ihrer nun ersten Mannschaft „wieder in der Spitzengruppe der Bezirksliga etablieren“ wollen. Ein dementsprechend motiviertes Team aus vor allem Mittdreißigern mit einer aggressiven Verteidigungstaktik stand unseren zur Hälfte aus U18-Jugendspielern bestehenden Jungs gegenüber. Anders als bei den Gästen liegt das Ziel unserer Zweiten in dieser Saison darin als Team neu zusammen zu wachsen und die Freude am Spiel auf dem Feld umzusetzen, nachdem es zum letzten Jahr hin viele Ab- und Neuzugänge gab. Gleichzeitig soll die Jugend des Vereins in den Seniorensport eingeführt werden, weshalb eine rege Auswechselung der Bank auch mit Debütanten der Bezirksliga statt fand und finden soll.

Das erste Viertel verlief noch auf Augenhöhe. Der schnell bewegte Ball führte beim ATSV zu freien Würfen von Außen und zu Räumen in den Schnittstellen der Zonenverteidigung, welche genutzt wurden. Die Verteidigung hatte dagegen Schwächen, so fehlte es an der nötigen Kommunikation um die fehlende, gemeinsame Trainingsbeteiligung zu kompensieren und damit bei einem Durchbruch des Gegners helfen zu können. Auch dauerte das Umschalten und Finden der Männer zu lange, als das Fastbreaks hätten verhindert werden können. Der Spielstand nach zehn Minuten von 14:22 und der Acht-Punkte-Führung wären damit vermeidbar gewesen.

Im zweiten Viertel erhöhte LF2 die Intensität in ihrer Verteidigung, wohingegen die Gastgeber gegen das Bemühen des Trainers ihre Gangart beibehielten. Das hatte zur Folge, dass man zum Ende der ersten Halbzeit mit fast der Hälfte der Punkte des Gegners zurück lag obwohl man drei Korbpunkte weniger zuließ als noch im viertel davor (7:18).

Die immer mehr zunehmende Aggressivität der Limbacher in der Verteidigung, gepaart mit einer einsetzenden Double Team-Verteidigung zum Ende der ersten und dann durchgängig in der zweiten Halbzeit führten zu vielen Turnovern der Freiberger. Der daraus folgende Fastbreak war die Haupteinahmequelle der Gegner in der zweiten Halbzeit und sorgte für einen Endstand von 33:80.

Es fehlte insgesamt an Erfahrung um sich nicht von einem erhöhtem Druck der gegnerischen Mannschaft einschüchtern zu lassen und die Chancen sowie freien Männer in einer solchen Situation zu erkennen. Wichtig wäre es auch eine größere Trainingsbeteiligung zu etablieren, um die Individualleistungen besser einschätzen und nutzen zu können, sowie Systeme und Standartsituationen als Team einüben und verbessern zu können.

Die Statistik zum Spiel ist hier zu finden. Das nächste Spiel der 2. Herren gegen den BV Lichtensteinf indet am 29.10.17 um 12.00 Uhr in der heimischen Heubnerhalle statt.

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