ATSV Freiberg – HSG Mittweida  65:62   (37:30)
Nach der Auftaktniederlage gegen Dittersbach wollten die Miners unbedingt einen erfolgreichen Heimauftakt in der Landesliga absolvieren.
Zu Gast war der dritte mittelsächsische Vertreter in der Landesliga, die HSG Mittweida.
Von Beginn an machten die Hausherren daher Druck in der Offensive, setzten sich schnell von einem 4:0 bis auf 15:5 ab, bevor die Gäste langsam in die Partie fanden und bis zur Viertelpause bis auf 20:16 verkürzen konnten.
Auch im zweiten Viertel wogte das Spiel hin und her, die Gäste ließen sich nicht abschütteln, aber der ATSV hatte immer die richtige Antwort, wenn die Gäste kurz vorm Umschwung standen.
Beim 37:30 wurden die Seiten gewechselt und die Gäste hatten offensichtlich die besseren Worte in der Kabine gefunden, kamen schnell auf 37:35 heran, schafften es aber erneut nicht in Führung zu gehen.
Mit einer knappen Führung (47:43) ging es ins Schlussviertel, wo die Miners defensiv nochmal einen Gang zulegten und sich bis auf 60:45 absetzen konnten.
Drei Minuten vor Schluss schien damit alles entschieden, aber der ATSV verlor nun offensiv völlig den Faden und lud so die Gäste nochmal zu einem Comeback ein.
Beim 62:62 hatte der ATSV den letzten Angriff, in dem Schröter sich für seine exzellente Defense-Leistung im letzten Viertel gegen den Gäste-Aufbauspieler mit einem Dreier aus der Ecke 2,3 Sekunden vor Schluss selbst belohnte.
Der letzte Gäste-Verzweiflungswurf ging daneben, so dass die Gastgeber einen sehr verdienten, aber unnötig spannend gemachten Sieg feiern konnte.
„ Erneut war es die Konstanz, die uns gefehlt hat,“ monierte Coach Fabian Göhler nach der Partie.“ Das Spiel müssen wir in den letzten vier Minuten wesentlich einfacher nach Hause bringen.
Aber auch solche knappen Spiele muss man gewinnen und ich denke die Mannschaft wird daran wachsen.“
Äußerst wichtig war dabei auch die sehr gute Quote von der Freiwurflinie, wo dreizehn von fünfzehn Versuchen ihr Ziel fanden.

Statistik

Die Ladyminers unterlagen zum Saisonauftakt dem USV Halle mit 23:57 (10:21).
Dabei war insbesondere offensiv zuviel Stückwerk, deutlich merkte man den Trainingsrückstand der meisten Spielerinnen an.
Ecke (10) und Aubel (5) als Routiniers waren dann auch die einzigen, die offensiv nennenswert produzieren konnten.

Statistik

Die zweiten Herren unterlagen dem Aufstiegsfavoriten der Bezirksliga Limbacher Füchse mit 33:80.

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