ATSV Freiberg – Niners Chemnitz 3   37:102  (17:45)

Nach drei Jahren in der höchsten sächsischen Spielklasse müssen die ATSV-Basketballer in der kommenden Saison wieder eine Etage tiefer antreten.
Im Endspiel um den Klassenerhalt unterlag man dem direkten Konkurrenten Niners Chemnitz sang- und klanglos mit 37:102, die mit dem Erfolg auf den rettenden 10. Platz springen, während der ATSV zum allerersten aber letztendlich entscheidenden Mal in der Saison auf dem Abstiegsrang elf landet.
Die in Bestbesetzung angereisten Gäste machten von Anfang an viel Druck in der Verteidigung, womit der ATSV wie so häufig überhaupt nicht klar kam. Zu häufig wurde das Heil im Dribbling gesucht anstatt den freien Pass zu finden, defensiv fand man keinerlei Zugriff auf die gegnerischen Schnellangriffe und insgesamt wirkte das gesamte Team mit jedem Punkt mehr Rückstand wie paralysiert.
Während man im ersten Viertel beim 11:22 noch halbwegs mithalten konnte, war zur Halbzeit beim 17:45 das Spiel quasi schon entschieden.
Auch in Halbzeit zwei konnte kein Miners-Spieler annähernd Normalform auf das Parkett bringen, jeder freie Ball landete bei den Gästen, die in der Schlussminute auch noch einen „Hunderter“ zum Saisonende feiern konnten.
„ Mit der Leistung haben wir in der Oberliga nichts verloren,“ fand der schwer enttäuschte Coach Fabian Göhler nach Spielende klare Worte.
„Das war letztendlich der traurige Schlusspunkt einer verkorksten Saison, die eigentlich gut begonnen hatte. Wir werden versuchen daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und dann nach der Sommerpause in der Landesliga dann sicherlich mit anderem Gesicht und anderer Einstellung wieder bessere Zeiten erleben.“

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