ATSV Freiberg – MSV Bautzen  84:63 (42:32)

Zwei Wochen spukte  die bittere Auswärtsniederlage in Chemnitz in den Köpfen der Miners herum. Mit dem deutlichen Heimsieg konnte dieses Gespenst eindrucksvoll vertrieben werden. „Wir haben endlich das gezeigt, was wir können,“ war Coach Ines Aubel nach Spielende voll zufrieden mit der Teamleistung. Mit Ausnahme einer Schwächephase im zweiten Viertel, wo man einen 29:16-Vorsprung fast komplett verspielte (33:32) dominierte man das gesamte Spiel über. Druckvolle Verteidigung und schnelles Angriffsspiel hebelten die Bautzener Zonenverteidigung immer wieder aus, zudem wurde im Positionsspiel durch schnelles Passspiel immer wieder der freie Schütze gefunden und zudem intensiv beim Offensivrebound gearbeitet. So blieb die Bautzener 4:6-Führung zu Beginn die einzige Gästeführung, danach übernahm der ATSV endgültig und erspielte sich bis zum Viertelende eine 10-Punkte-Führung (21:11).
Bis auf die Schwächephase in Viertel 2, konnte man diesen Vorsprung auch halten bzw. nach der Pause dann langsam aber kontinuierlich weiter ausbauen. Die Gäste steckten zwar nie auf, gerieten aber immer weiter in Rückstand und konnten erst ganz am Ende nochmals ein wenig Ergebniskosmetik betreiben.
„Ich hatte heute den seltenen Luxus, dass ich die kompletten 12 Mann im Kader durchrotieren lassen konnte, ohne das ein Qualitätsverlust erkennbar war. Es hat einfach Freude gemacht heute zu coachen“, konnte der Coach trotz der Niederlage im eigenen Damenspiel schon wieder lachen.

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